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Phillux als VMware-Alternative

Für Betriebe, die nach der Broadcom-Übernahme über vSphere und ESXi neu nachdenken: virtuelle Maschinen und Container auf eigener Hardware, Cluster mit Live-Migration — und bestehende ESXi-Gäste kommen in einem Schritt herüber.

Liste virtueller Maschinen in Phillux mit Status, Betriebssystem, vCPU, RAM, Platte und Netz

Warum gerade jetzt so viele rechnen

Seit Broadcom VMware übernommen hat, ist das Lizenzmodell ein anderes. Unbefristete Lizenzen werden nicht mehr verkauft, es gibt nur noch Abonnements. Lizenziert wird nach physischen Prozessorkernen, mit einer Mindestabnahme je CPU — wer kleine Server betreibt, zahlt damit für Kerne, die er gar nicht nutzt. Die klassischen Pakete für kleinere Betriebe sind aus der Preisliste verschwunden, und das Partnerprogramm wurde deutlich ausgedünnt.

Für große Rechenzentren mit tief integrierter VMware-Landschaft ändert das wenig an der Rechnung. Für den Betrieb mit zwei oder drei Hosts sieht es anders aus: Dort steht bei der nächsten Verlängerung oft eine Zahl, die zur Größe des Aufbaus nicht mehr passt. Genau in dieser Lage lohnt es sich, Alternativen anzusehen — und Phillux ist eine davon.

Vorweg, damit hier niemand Zeit verliert: Wenn Ihr Aufbau auf vSAN, NSX oder automatisiertem DRS steht, ist Phillux nicht der passende Ersatz. Wo die Grenzen liegen, steht weiter unten ausdrücklich.

Was im Alltag anders ist

Drei Punkte, die auffallen, wenn man von vSphere kommt.

Vorlagen in Phillux, aus einer VM oder einem Container übernommen, bereit für neue Gäste

Ein Dienst statt eines Verbunds

Kein vCenter, das als eigene Appliance betrieben, gesichert und aktualisiert werden will. Phillux läuft als ein einzelner Dienst auf Debian: eine Datei, ein Autostart. Auf einem einzelnen Host heißt sichern, diese Datei zu kopieren. Der Cluster kommt dazu, wenn ein zweiter Server dazukommt — er ist nicht die Voraussetzung, um überhaupt anzufangen.

Abbilder und ISOs in Phillux: Debian netinst, virtio-win-Treiber und ein Windows-11-Abbild

Windows 11 ohne Firmware-Vorbereitung

Windows 11 verlangt UEFI, aktives Secure Boot und ein TPM 2.0. In Phillux sind alle drei da, sobald ein Gast als Windows angelegt wird — es gibt keinen Schritt, in dem man Firmware, EFI-Datenträger und ein virtuelles TPM einzeln zusammensetzt. Die Installation läuft unbeaufsichtigt bis zum fertigen Desktop mit Administratorkonto durch, die virtio-Treiber sind bereits eingelegt.

Mehr zu Windows-Gästen
Liste der LXC-Container in Phillux mit Distribution, CPU und RAM sowie IP-Adressen

Container gehören dazu

LXC-Container stehen unter demselben Dach neben den virtuellen Maschinen, mit Grenzen für CPU und Arbeitsspeicher je Container und einem Terminal im Browser. Was für kleine Dienste keine ganze VM braucht, läuft als Container — ohne dass dafür ein zweites Produkt betrieben und lizenziert werden muss.

Phillux und VMware vSphere gegenübergestellt

Nur nachprüfbare Eigenschaften — die Zeilen, bei denen sich die beiden tatsächlich unterscheiden.

Stand: 2026. Das VMware-Lizenzmodell wurde seit der Broadcom-Übernahme mehrfach geändert — bitte den aktuellen Stand beim Anbieter prüfen.
Thema Phillux VMware vSphere
Lizenzmodell Abonnement, ab 190 € im Jahr nach Größe der Maschine; Enterprise je 16 Kerne Abonnement je physischem Kern, mit Mindestabnahme je CPU
Unbefristete Lizenz Wird ebenfalls nicht angeboten — eine Lizenz je Server und Jahr Wird nicht mehr verkauft; Bestandslizenzen laufen aus
Verwaltung Ein Dienst auf dem Host, Weboberfläche inbegriffen ESXi je Host, dazu vCenter als eigene Appliance
Container LXC-Container gleichberechtigt neben VMs Über Kubernetes-Dienste in den größeren Paketen
Windows-11-Gast UEFI, Secure Boot und TPM 2.0 automatisch; unbeaufsichtigte Installation Firmware, EFI-Datenträger und vTPM werden einzeln gesetzt
Cluster Ab zwei Knoten, Konfigurationsabgleich über einen führenden Knoten HA-, DRS- und Affinitätsregeln
Live-Migration Über gemeinsamen OCFS2-Clusterspeicher vMotion über gemeinsamen Speicher, auch ohne gemeinsamen Speicher möglich
Verteilter Speicher Nicht vorhanden; gemeinsamer Speicher über OCFS2 vSAN, in den größeren Paketen enthalten
Netzwerkvirtualisierung Eigene virtuelle Netze und Bridges; Firewall je Gast NSX mit Mikrosegmentierung, in den größeren Paketen
Betriebssystem Debian 13, gewöhnliche Serverhardware ESXi als eigener Hypervisor, Hardware-Kompatibilitätsliste beachten
Schnittstelle REST-API, Dokumentation aus dem Programm selbst erzeugt APIs und PowerCLI
Unterstützung Direkt vom Hersteller — von den Leuten, die den Code geschrieben haben Über Partner und Supportverträge; Fremdlösungen für Sicherung und Monitoring

Wofür Phillux gebaut ist

Damit niemand einen Test beginnt, der nicht passen kann: Hier steht der Zuschnitt ausdrücklich — wofür Phillux gemacht ist, und wo sein Umfang endet.

  • Ein bis eine Handvoll Hosts. Auf einem Server läuft Phillux ohne Clusterverbund; ab zwei Knoten kommt die Live-Migration dazu. Für zweistellige Hostzahlen mit Hochverfügbarkeitsgruppen und mehreren Standorten ist es nicht ausgelegt.
  • Gemeinsamer Speicher über OCFS2, Firewall je Gast. Verteilter Speicher über viele Knoten und Mikrosegmentierung im Sinne von NSX gehören nicht zum Umfang. Wer heute auf vSAN, NSX oder automatisiertem DRS aufbaut, gäbe beim Wechsel Funktionen auf, statt sie zu ersetzen — dafür ist Phillux nicht der Ersatz.
  • Was am Gast hängt, gehört vorher geprüft. Sicherungslösungen, Monitoring und Herstellersupport für Fremdsoftware setzen mitunter eine bestimmte Plattform voraus. Diese Kette klärt man besser vor dem Test als danach.
  • Auflagen entscheiden die Frage vor uns. Wo ein Prüfer oder ein Rahmenvertrag eine bestimmte Plattform vorschreibt, ist nichts zu vergleichen.
  • Kommerziell lizenziert, eine Lizenz je Server und Jahr. Ab 190 € je nach Größe der Maschine, mit Lizenzvertrag.

Bleibt Ihr Aufbau in diesem Rahmen — ein bis eine Handvoll Hosts, Windows- und Linux-Gäste, ein Betrieb, der einfach sein soll —, ist Phillux für genau diese Größe gebaut.

Bestehende ESXi-Gäste übernehmen

Ein Wechsel bedeutet nicht, alles neu aufzusetzen. Phillux wird auf eine ESXi-Quelle gerichtet und holt den Gast herüber: Platten, Ausstattung und Netz in einem Schritt. Es ist derselbe Ablauf wie beim Anlegen einer neuen virtuellen Maschine, nur mit einer bestehenden Maschine als Ausgangspunkt statt einer leeren. Derselbe Weg funktioniert für Proxmox.

Ein sinnvoller Ablauf

  • Einen Server mit Debian 13 aufsetzen — oder das Installationsmedium nehmen, das Debian und Phillux unbeaufsichtigt einrichtet.
  • Zwei, drei unkritische Gäste aus ESXi übernehmen und im Alltag laufen lassen.
  • Prüfen, was daran hängt: Sicherung, Monitoring, Fernzugriff, Lizenzen der Gastsysteme.
  • Erst danach entscheiden, ob der Rest folgt — die alte Umgebung läuft in der Zwischenzeit weiter.

Der Testzeitraum läuft einen Monat, ohne Registrierung und ohne dass Funktionen zurückgehalten werden. Das reicht, um die Rechnung mit echten Maschinen statt mit Datenblättern zu machen.

Einen Monat vollständig testen Sagen Sie uns, wie viele Prozessorsockel Ihr Server hat und was darauf laufen soll — wir nennen Ihnen die passende Edition und den Preis. Für den Test brauchen wir keine persönlichen Daten.

Häufige Fragen zum Umstieg von VMware

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Kann ich meine VMs aus VMware ESXi übernehmen?
Ja. Phillux wird auf die ESXi-Quelle gerichtet und holt den Gast herüber — Platten, Ausstattung und Netz in einem Schritt. Danach läuft er unter Phillux weiter. Derselbe Weg funktioniert für Proxmox.
Ersetzt Phillux vCenter?
Es macht vCenter überflüssig, ohne es nachzubauen. Phillux läuft als ein Dienst auf dem Host und bringt seine Weboberfläche mit; mehrere Hosts werden mit einem Schlüssel zu einem Cluster verbunden und in derselben Oberfläche nebeneinander angezeigt. Eine eigene Appliance, die betrieben und gesichert werden will, gibt es nicht.
Gibt es einen Ersatz für vSAN oder NSX?
Nein. Phillux setzt für die Live-Migration auf gemeinsamen OCFS2-Clusterspeicher und bietet eigene virtuelle Netze mit einer Firewall je Gast. Verteilter Speicher über viele Knoten und Mikrosegmentierung im Sinne von NSX gehören nicht dazu. Wer darauf angewiesen ist, findet in Phillux keinen Ersatz dafür.
Läuft Phillux auf meiner vorhandenen Serverhardware?
In aller Regel ja. Vorausgesetzt wird ein x86-64-Prozessor mit im BIOS aktivierten Virtualisierungserweiterungen und Debian 13. Da Debian als Unterbau dient, ist die Hardwareunterstützung breiter als bei einem eigenen Hypervisor mit Kompatibilitätsliste.
Wie wird Phillux lizenziert?
Lizenziert je Server und Jahr, in drei Editionen: 190 € für Essentials, 390 € für Standard und 490 € je 16 Kerne für Enterprise. Die Größe der Installation entscheidet über die Edition, und die Zahlen sind Obergrenzen, keine Voraussetzungen: bis ein Sockel, 8 Kerne und ein Cluster aus 2 Hosts sind Essentials, bis zwei Sockel, je 16 Kerne und ein Cluster aus 4 Hosts sind Standard, alles Größere ist Enterprise. Ein einzelner Sockel mit 12 Kernen ist also Standard, und eine Maschine mit 64 Kernen kommt unter Enterprise auf 1.960 € im Jahr. Was die Software kann, ist in allen dreien gleich, den Cluster eingeschlossen. Der Support wird getrennt gewählt, von ohne Aufpreis bis zu einer Antwort binnen vier Stunden an Werktagen.
Was passiert, wenn der Server keine Internetverbindung hat?
Phillux läuft weiter. Lässt sich die Lizenz vorübergehend nicht prüfen, arbeitet es während einer Kulanzfrist normal weiter. Es gibt keine Cloud, die Ihre Maschinen, Sicherungen oder Zugangsdaten hält, und keine Telemetrie darüber, wie Sie es betreiben.
Wie unterscheidet sich Phillux von Proxmox VE?
Beide betreiben virtuelle Maschinen und LXC-Container auf eigener Hardware. Proxmox ist quelloffen und auf Rechenzentren mit verteiltem Speicher zugeschnitten; Phillux ist kommerziell, kommt als einzelner Dienst und richtet Windows-Gäste samt TPM 2.0 selbst ein. Der ausführliche Vergleich steht auf einer eigenen Seite.

Die Rechnung selbst machen?

Einen Monat lang vollständig testen — ohne Registrierung, ohne dass etwas zurückgehalten wird.

Jedes Thema auf einer eigenen Seite

Vierzehn Seiten, jede aus dem geschrieben, was das Programm wirklich tut — samt der Stellen, an denen es aufhört.

Liste virtueller Maschinen in Phillux mit Status, Betriebssystem, vCPU, RAM, Platte und Netz
Virtuelle Maschinen KVM-Gäste mit Firmware, Snapshots, Klonen und Konsole im Browser. Ansehen
Liste von LXC-Containern in Phillux mit Distribution, CPU, Speicher und IP-Adressen
LXC-Container Container unter demselben Dach wie die VMs, mit Grenzen und echtem Terminal. Ansehen
Virtuelle Netze in Phillux mit Modus, Bridge und Adressbereich
Netzwerke Virtuelle Switches, Verbindungen dazwischen, weitergeleitete Ports, feste Adressen, VLAN-Kennungen und eine absichtlich schlechte Leitung. Ansehen
Firewall-Regeln eines Gastes in Phillux mit Richtung, Protokoll, Port und Aktion
Firewall Regeln an der Karte des Gastes — das Regelwerk des Hosts wird nur gezeigt. Ansehen
Speicher in Phillux mit Inhaltstypen und Belegungsbalken
Speicher Verzeichnis, NAS, Samba, SAN, Cluster-Dateisystem oder CephFS — nach Inhaltstyp getrennt. Ansehen
Die Speicherseite in Phillux mit Software-RAID und der Snapshot-Regel
Software-RAID Verbunde unter dem Speicher — und in einer gestoppten VM, vom Host aus gebaut. Ansehen
Die Cluster-Ansicht in Phillux mit Knoten, freier Kapazität, Eignungsbewertung und gemeinsamem Speicher
Cluster Mehrere Hosts als einer, mit Eignungsbewertung, Konfigurationsabgleich und Live-Migration. Ansehen
Die Sicherungsseite in Phillux mit der Suche nach einem Gast
Sicherungen Und der Teil, den fast niemand macht: eine zurückspielen, um zu wissen, ob sie taugt. Ansehen
Die Notbremse in Phillux mit beobachteten Gästen und Vorfällen
Notbremse Ransomware von unten gesehen, und ein Gast mitten in der Tat eingefroren statt getötet. Ansehen
Der Laborkatalog in Phillux mit Kursen und vorbereiteten Übungen
Labore Eine ganze Topologie als ein Objekt, mehrere Kopien gleichzeitig, Übungen, die sich selbst prüfen. Ansehen
Die interaktive API-Dokumentation von Phillux, aus dem Programm selbst erzeugt
Assistent & API Eine flache REST-Oberfläche und ein MCP-Endpunkt, über den ein Assistent seine eigene Arbeit nachprüft. Ansehen
Der Dialog „VMs von ESXi oder Proxmox übernehmen“ mit System, Adresse, Zugangsdaten und dem Speicher, auf dem der Gast landen soll
Von ESXi oder Proxmox kommen Erst ansehen, dann übernehmen — und ein Weg zurück hinaus in jedem üblichen Format. Ansehen
Vorlagen in Phillux, aus einer fertigen VM oder einem Container aufgenommen
Unbeaufsichtigte Installation Ein Abbild wird gemessen, nicht am Namen erkannt — dann beantwortet oder einfach kopiert. Ansehen
Die Benutzerseite in Phillux mit Rollen, API-Schlüsseln und Sitzungen
Zugang & Rechte Die Konten des Hosts, Rechte je Aktion, verschlüsselt ab dem ersten Start, signierte Aktualisierungen. Ansehen