Software-RAID, auf beiden Ebenen
Bei RAID geht es nicht um Geschwindigkeit. Es geht um die Stunde, nachdem eine Platte gestorben ist — die Stunde, in der ein Host ohne RAID stillsteht und alles darauf so alt ist wie die letzte Sicherung.

Nichts wird ungefragt überschrieben
Eine Platte, die ein Dateisystem, eine Partitionstabelle, eine Einhängung oder einen anderen Verbund trägt, wird mit Begründung abgelehnt. Durch geht nur, was ausdrücklich erzwungen wird, und das Erzwingen ist ein eigenes Feld und kein Häkchen irgendwo im Dialog.
Ein Verbund ist nichts wert, solange nichts darauf liegt — beim Anlegen kann deshalb im selben Schritt ein Dateisystem daraufkommen und er als Speicher eingetragen werden.
Er muss nach einem Neustart wiederkommen
Ein Verbund, den es nur im laufenden Kernel gibt, ist einen verlorenen Start davon entfernt, weg zu sein: Die Mitglieder sind dann wieder einzelne Platten, und was darauf stand, ist nicht zu finden. Jede Änderung schreibt deshalb die Verbundkonfiguration neu und baut die initramfs neu.
Auf einem System-Verbund gehört der Bootloader auf jede Platte. Einer, der nur auf einer sitzt, macht aus der überlebenden Platte eine Maschine, die nicht startet — genau der Ausfall, gegen den das Ganze gebaut ist.
Zwei Quellen, weil keine allein reicht
Woraus der Verbund besteht und wie es ihm geht, steht an der einen Stelle; wie weit ein Wiederaufbau gekommen ist, an einer anderen. Der Fortschritt ist die Zahl, auf die jemand nach dem Plattentausch schaut, und er steht nur in der zweiten — also werden beide gelesen.
Ein fehlendes Mitglied wird als fehlendes Mitglied gemeldet, nicht als Prozentzahl, die zufällig unter hundert liegt.
Ein Verbund in einer virtuellen Maschine
Auch ein Gast kann einen haben, und der interessante Weg dorthin führt über die ausgeschaltete VM. Ihre Platten sind Dateien, und dieser Host hat alles, um direkt daran zu arbeiten.
Das bringt zwei Dinge, die der Weg im laufenden Gast nicht kann: Es braucht keinen Agenten, kein Netz und kein Konto — eine von Hand gebaute Maschine oder ein Appliance-Abbild geht genauso — und der Verbund ist sofort vollständig, weil zuerst die Kopie entsteht und die alte Platte danach gleich aufgenommen wird. Im laufenden Gast gebaut, startet der Verbund unvollständig, und die alte Platte kann erst nach einem Neustart dazu.
Der Preis, offen gesagt: Der letzte Schritt führt die Programme des Gastes in einer chroot als root auf dem Host aus. Daran führt kein Weg vorbei — nur die initramfs-Werkzeuge des Gastes wissen, wie man eine initramfs baut, die er starten kann. Gedacht ist das für Abbilder, die der Betrieb selbst mitgebracht hat, und das ist in einem Hypervisor der Normalfall.
Jedes Thema auf einer eigenen Seite
Vierzehn Seiten, jede aus dem geschrieben, was das Programm wirklich tut — samt der Stellen, an denen es aufhört.













Auf der eigenen Hardware ausprobieren
Einen Monat, vollständig, ohne Registrierung und ohne dass nach Daten gefragt wird. Der Installer schreibt einen ganzen Server — dafür ist eine freie Maschine oder eine VM der richtige Ort.