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Phillux als Proxmox-Alternative

Beide betreiben virtuelle Maschinen und LXC-Container auf eigener Hardware, beide können Cluster und Live-Migration. Diese Seite zeigt, worin sie sich unterscheiden — und für welche Aufbauten Phillux gebaut ist.

Liste virtueller Maschinen in Phillux mit Status, Betriebssystem, vCPU, RAM, Platte und Netz

Zwei Ausgangslagen, zwei Bauweisen

Wer heute virtuelle Maschinen auf eigener Hardware betreiben will, stößt früher oder später auf Proxmox VE — ein quelloffenes Projekt, das auf Rechenzentren zugeschnitten ist: viele Knoten, verteilter Speicher, eine Clusterschicht als Fundament.

Phillux ist aus einer anderen Ausgangslage entstanden: dem einzelnen Server, der ein paar Maschinen zuverlässig betreiben soll, und der vielleicht irgendwann ein zweiter wird. Daraus folgen andere Entscheidungen — weniger Teile, weniger Voraussetzungen, weniger Handgriffe bis zur ersten laufenden Maschine. Ob das für Sie die richtigen sind, hängt davon ab, was Sie vorhaben; die Seite legt beides nebeneinander.

Die drei greifbaren Unterschiede

Was im Alltag tatsächlich auffällt, wenn man von Proxmox kommt.

Abbilder und ISOs in Phillux: Debian netinst, virtio-win-Treiber und ein Windows-11-Abbild

Windows 11 ohne Firmware-Vorbereitung

Windows 11 verlangt UEFI, aktives Secure Boot und ein TPM 2.0. In Phillux sind alle drei da, sobald ein Gast als Windows angelegt wird — es gibt keinen Schritt, in dem man Firmware-Typ, EFI-Datenträger und TPM einzeln setzt. Die Installation läuft danach unbeaufsichtigt bis zum fertigen Desktop mit Administratorkonto durch, und die virtio-Treiber sind bereits eingelegt.

Mehr zu Windows-Gästen
Firewall-Regeln je Gast in Phillux, angewendet auf das Netzwerkgerät des Gasts

Eine Firewall, die den Host nicht anfassen kann

In Phillux hängen die Regeln ausschließlich am Netzwerkgerät des jeweiligen Gasts. Das Regelwerk des Hosts wird angezeigt, aber nie verändert. Der praktische Effekt: Eine falsche Regel nimmt schlimmstenfalls einen einzelnen Gast vom Netz — der eigene Zugang zum Server bleibt in jedem Fall bestehen. Dasselbe gilt für die Netzwerkkarten des Hosts, die Phillux nur anzeigt und nicht umkonfiguriert.

Clusteransicht in Phillux mit Knoten, freien Kapazitäten und Eignungswert

Der Cluster ist optional, nicht die Grundlage

Phillux läuft als ein einzelner Dienst. Auf einem Host gibt es keinen Clusterverbund, der erst stehen muss, und keine zweite Datenbank, die gepflegt werden will — sichern heißt hier, eine Datei zu kopieren. Kommt ein zweiter Host dazu, werden beide mit einem einzigen Schlüssel verbunden; ein Knoten gibt die Konfiguration vor, die übrigen gleichen sich dagegen ab. Mit gemeinsamem OCFS2-Speicher wandert eine laufende VM per Live-Migration zwischen den Knoten.

Mehr zum Cluster

Phillux und Proxmox VE gegenübergestellt

Nur nachprüfbare Eigenschaften — die Zeilen, bei denen sich die beiden tatsächlich unterscheiden.

Stand: 2026. Angaben zu Proxmox VE beziehen sich auf die frei verfügbare Fassung ohne Support-Subscription.
Thema Phillux Proxmox VE
Gäste Virtuelle Maschinen und LXC-Container Virtuelle Maschinen und LXC-Container
Unterbau Debian 13, ein einzelner Dienst Debian mit eigenem Kernel, mehrere Dienste
Windows-11-Gast UEFI, Secure Boot und TPM 2.0 automatisch; unbeaufsichtigte Installation Firmware, EFI-Datenträger und TPM werden beim Anlegen einzeln gesetzt
Firewall Ausschließlich je Gast; Host-Regelwerk wird nur angezeigt Auf Ebene von Rechenzentrum, Knoten und Gast
Cluster Optional; zwei Knoten genügen, Konfigurationsabgleich über einen führenden Knoten Fester Bestandteil; für Quorum sind drei Knoten oder ein Quorum-Gerät nötig
Live-Migration Über gemeinsamen OCFS2-Clusterspeicher Über gemeinsamen Speicher, etwa Ceph, ZFS-Replikation, NFS oder iSCSI
Speicher Mehrere Speicher, nach Inhaltstyp getrennt, Standard je Typ Mehrere Speichertypen, darunter Ceph und ZFS
Anmeldung Konten des Servers; Phillux speichert keine Passwörter Eigene Benutzerverwaltung, dazu PAM, LDAP und weitere Quellen
Schnittstelle REST-API, Dokumentation aus dem Programm selbst erzeugt REST-API mit eigener Dokumentation
Lizenz und Bezug Kommerziell, ab 190 € je Server und Jahr; Enterprise je 16 Kerne Quelloffen, ohne Lizenzkosten; Subscription für Support
Unterstützung Direkt vom Hersteller — von den Leuten, die den Code geschrieben haben Community-Forum; Herstellersupport über die Subscription

Wofür Phillux gebaut ist

Damit niemand einen Test beginnt, der nicht passen kann: Hier steht der Zuschnitt ausdrücklich — wofür Phillux gemacht ist, und wo sein Umfang endet.

  • Ein bis eine Handvoll Hosts. Auf einem Server läuft Phillux ohne Clusterverbund; ab zwei Knoten kommt die Live-Migration dazu. Für zweistellige Knotenzahlen mit Hochverfügbarkeitsgruppen und mehreren Standorten ist es nicht ausgelegt.
  • Gemeinsamer Speicher über OCFS2. Darauf setzt die Live-Migration auf. Ein CephFS lässt sich als Ablage einbinden; verteilter Speicher über viele Knoten und ZFS mit Replikation und Prüfsummen gehören nicht zum Umfang.
  • Windows- und Linux-Gäste nebeneinander. UEFI, Secure Boot und TPM 2.0 stehen für Windows-Gäste von selbst bereit, die Installation läuft unbeaufsichtigt durch. Genau hier spart der Zuschnitt die meiste Zeit.
  • Ein Betrieb, der einfach bleiben soll. Ein Dienst, eine Datei, ein Autostart — sichern heißt auf einem Host, diese Datei zu kopieren.
  • Kommerziell lizenziert, je Server und Jahr. Wenn Sie den Quelltext einsehen, anpassen oder ohne Lizenzvertrag betreiben müssen, ist Phillux nicht das Richtige — daran ändert auch ein Test nichts.

Bleibt Ihr Aufbau in diesem Rahmen, können Sie die Rechnung in einem Monat mit echten Maschinen machen statt mit Datenblättern.

Bestehende Gäste übernehmen

Ein Wechsel bedeutet nicht, alles neu aufzusetzen. Phillux wird auf eine Proxmox- oder VMware-ESXi-Quelle gerichtet und holt den Gast herüber: Platten, Ausstattung und Netz in einem Schritt. Es ist derselbe Ablauf wie beim Anlegen einer neuen virtuellen Maschine, nur mit einer bestehenden Maschine als Ausgangspunkt statt einer leeren.

Für einen ersten Eindruck genügt ein einzelner Server: Ein Skript richtet Debian und Phillux ein, Autostart und verschlüsselte Verbindung inbegriffen. Der Testzeitraum läuft einen Monat, ohne Registrierung und ohne dass Funktionen zurückgehalten werden.

Einen Monat vollständig testen Sagen Sie uns, wie viele Prozessorsockel Ihr Server hat und was darauf laufen soll — wir nennen Ihnen die passende Edition und den Preis. Für den Test brauchen wir keine persönlichen Daten.

Häufige Fragen zum Vergleich mit Proxmox

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Kann ich meine VMs aus Proxmox übernehmen?
Ja. Phillux wird auf die Proxmox-Quelle gerichtet und holt den Gast herüber — Platten, Ausstattung und Netz in einem Schritt. Danach läuft er unter Phillux weiter. Derselbe Weg funktioniert für VMware ESXi.
Brauche ich für einen Cluster drei Knoten?
Nein, bei Phillux genügen zwei. Ein Knoten gibt die Konfiguration vor, die übrigen gleichen sich dagegen ab, und welcher Knoten führt, lässt sich jederzeit umdrehen. Für die Live-Migration einer laufenden Maschine braucht es zusätzlich gemeinsamen Clusterspeicher (OCFS2), den jeder Knoten erreicht.
Unterstützt Phillux Ceph oder ZFS?
Teilweise. Ein CephFS lässt sich als Ablage einbinden — es steht im Speicher-Dialog neben Verzeichnis, NFS, SMB, iSCSI und OCFS2. Was Phillux nicht hat, ist verteilter Ceph-Speicher über viele Knoten oder ZFS mit Replikation und Prüfsummen; für die Live-Migration setzt es auf gemeinsamen OCFS2-Clusterspeicher. Wer verteilten Speicher über viele Knoten braucht, findet das in Phillux nicht.
Ist Phillux quelloffen?
Nein, Phillux ist ein kommerzielles Produkt und wird je Server und Jahr lizenziert. Es läuft dabei vollständig auf Ihrer Hardware: keine Cloud, die Ihre Maschinen, Sicherungen oder Zugangsdaten hält, und keine Telemetrie. Nur die regelmäßige Lizenzprüfung geht hinaus — und erreicht die uns einmal nicht, arbeitet Phillux während einer Kulanzfrist weiter.
Was kostet Phillux im Vergleich?
Proxmox VE wird quelloffen und ohne Lizenzkosten abgegeben, Support läuft über eine Subscription. Phillux ist kommerziell und wird je Server und Jahr lizenziert: 190 € für Essentials, 390 € für Standard und 490 € je 16 Kerne für Enterprise, je nach Größe der Installation — Sockel, Kerne und Zahl der Hosts im Cluster. Der Support wird getrennt gewählt und kostet nichts, solange keine Antwortfrist gewünscht ist. Wer zuerst vergleichen möchte, kann einen Monat lang vollständig testen.
Läuft Phillux auf derselben Hardware wie Proxmox?
In aller Regel ja. Vorausgesetzt wird ein x86-64-Prozessor mit im BIOS aktivierten Virtualisierungserweiterungen und Debian 13. Für neue Hardware gibt es ein Installationsmedium, das Debian und Phillux unbeaufsichtigt einrichtet.

Selbst vergleichen?

Einen Monat lang vollständig testen — ohne Registrierung, ohne dass etwas zurückgehalten wird.

Jedes Thema auf einer eigenen Seite

Vierzehn Seiten, jede aus dem geschrieben, was das Programm wirklich tut — samt der Stellen, an denen es aufhört.

Liste virtueller Maschinen in Phillux mit Status, Betriebssystem, vCPU, RAM, Platte und Netz
Virtuelle Maschinen KVM-Gäste mit Firmware, Snapshots, Klonen und Konsole im Browser. Ansehen
Liste von LXC-Containern in Phillux mit Distribution, CPU, Speicher und IP-Adressen
LXC-Container Container unter demselben Dach wie die VMs, mit Grenzen und echtem Terminal. Ansehen
Virtuelle Netze in Phillux mit Modus, Bridge und Adressbereich
Netzwerke Virtuelle Switches, Verbindungen dazwischen, weitergeleitete Ports, feste Adressen, VLAN-Kennungen und eine absichtlich schlechte Leitung. Ansehen
Firewall-Regeln eines Gastes in Phillux mit Richtung, Protokoll, Port und Aktion
Firewall Regeln an der Karte des Gastes — das Regelwerk des Hosts wird nur gezeigt. Ansehen
Speicher in Phillux mit Inhaltstypen und Belegungsbalken
Speicher Verzeichnis, NAS, Samba, SAN, Cluster-Dateisystem oder CephFS — nach Inhaltstyp getrennt. Ansehen
Die Speicherseite in Phillux mit Software-RAID und der Snapshot-Regel
Software-RAID Verbunde unter dem Speicher — und in einer gestoppten VM, vom Host aus gebaut. Ansehen
Die Cluster-Ansicht in Phillux mit Knoten, freier Kapazität, Eignungsbewertung und gemeinsamem Speicher
Cluster Mehrere Hosts als einer, mit Eignungsbewertung, Konfigurationsabgleich und Live-Migration. Ansehen
Die Sicherungsseite in Phillux mit der Suche nach einem Gast
Sicherungen Und der Teil, den fast niemand macht: eine zurückspielen, um zu wissen, ob sie taugt. Ansehen
Die Notbremse in Phillux mit beobachteten Gästen und Vorfällen
Notbremse Ransomware von unten gesehen, und ein Gast mitten in der Tat eingefroren statt getötet. Ansehen
Der Laborkatalog in Phillux mit Kursen und vorbereiteten Übungen
Labore Eine ganze Topologie als ein Objekt, mehrere Kopien gleichzeitig, Übungen, die sich selbst prüfen. Ansehen
Die interaktive API-Dokumentation von Phillux, aus dem Programm selbst erzeugt
Assistent & API Eine flache REST-Oberfläche und ein MCP-Endpunkt, über den ein Assistent seine eigene Arbeit nachprüft. Ansehen
Der Dialog „VMs von ESXi oder Proxmox übernehmen“ mit System, Adresse, Zugangsdaten und dem Speicher, auf dem der Gast landen soll
Von ESXi oder Proxmox kommen Erst ansehen, dann übernehmen — und ein Weg zurück hinaus in jedem üblichen Format. Ansehen
Vorlagen in Phillux, aus einer fertigen VM oder einem Container aufgenommen
Unbeaufsichtigte Installation Ein Abbild wird gemessen, nicht am Namen erkannt — dann beantwortet oder einfach kopiert. Ansehen
Die Benutzerseite in Phillux mit Rollen, API-Schlüsseln und Sitzungen
Zugang & Rechte Die Konten des Hosts, Rechte je Aktion, verschlüsselt ab dem ersten Start, signierte Aktualisierungen. Ansehen