Herüberkommen — und wieder hinaus
Der Weg ist immer derselbe: erst ansehen, dann übernehmen. Was entstehen würde, wird ausgelesen und gezeigt, samt der Stellen, an denen es schiefgehen kann, und erst danach wird kopiert. Bei echten Platten dauert eine Übernahme Minuten bis Stunden, und sie blind zu starten ist der teuerste Weg zu erfahren, dass der Gast nicht bootet.

Vier Quellen
- OVF/OVA — VMwares Austauschformat, aus ESXi über Export oder aus vCenter über dessen Kommandozeilenwerkzeug.
- .vmx — die Konfigurationsdatei einer ESXi-VM, direkt aus dem Datastore kopiert, zusammen mit der .vmdk daneben.
- Eine Proxmox-Konfiguration samt ihren Platten.
- Eine reine Platte — .vmdk, .vhdx, .vdi, .qcow2 oder .raw ganz ohne Konfiguration.
Oder direkt vom laufenden Host
Phillux kann sich auch mit einem laufenden ESXi- oder Proxmox-Host verbinden, dessen Maschinen auflisten und die Platten über das Netz holen. Proxmox wird über seine API aufgelistet und über SSH gelesen, weil es keinen Weg anbietet, eine Platte im laufenden Betrieb herunterzuladen; ESXi wird über seinen Datastore-Browser gelesen.
Die Platte wird beim Lesen umgewandelt, es wird also kein Platz für eine Zwischenkopie gebraucht und niemand muss vorher von Hand exportieren.
Zum Vertrauen: Der SSH-Hostschlüssel wird bei der ersten Verbindung festgehalten und angezeigt statt still übernommen. Diese Prüfung abzuschalten wäre bequemer und hieße, jedem zu glauben, der behauptet, der Proxmox-Host zu sein — während genau Zugangsdaten und Plattendaten hinübergehen.
Die drei Dinge, die über das Booten entscheiden
- Firmware. BIOS und UEFI sind nicht austauschbar. Eine UEFI-Installation, auf BIOS gestartet, findet ihren Bootloader nicht — und umgekehrt.
- Plattencontroller. Der häufigste Ausfall überhaupt: Ein Windows-Gast aus ESXi hat keine virtio-Treiber. Auf virtio-scsi gestartet, sieht er seine Systemplatte nicht und bleibt mit INACCESSIBLE_BOOT_DEVICE stehen. Übernommene Gäste bekommen deshalb SATA, bis jemand bewusst umstellt.
- MAC-Adresse. Sie wird übernommen, wo die Quelle sie nennt, denn sonst wäre eine feste DHCP-Adresse oder eine daran gebundene Lizenz verloren.
Alle drei werden aus der Quelle gelesen statt geraten, und alle drei stehen da, bevor das Kopieren beginnt.
Und wieder hinaus
Ein Gast geht als OVA zu VMware oder VirtualBox — das einzige Format, das vCPUs, Speicher und Firmware mitträgt — oder als reine Platte in qcow2, VMDK, VDI, VHDX oder roh. Ein Container geht als Tarball des Wurzeldateisystems oder als Incus/LXD-Abbild.
Zu jedem Ziel steht, was auf der Gegenseite zu tun ist. Ein Export, von dem niemand weiß, wie man ihn hereinbekommt, nützt niemandem, und dieser Satz ist der Grund, warum der Hinweis neben dem Ziel steht und nicht in einem Handbuch.
Container-Exporte laufen über das tar des Systems und nicht über eine Bibliothek, denn nur jenes trägt erweiterte Attribute und Zugriffslisten mit — ohne sie ist eine Fähigkeit wie die von ping auf dem Zielhost stillschweigend weg.
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Jedes Thema auf einer eigenen Seite
Vierzehn Seiten, jede aus dem geschrieben, was das Programm wirklich tut — samt der Stellen, an denen es aufhört.













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