Speicher

Ein Speicher ist ein benannter Pfad, der bestimmte Inhaltstypen trägt — VM-Platten, Abbilder, ISOs, Container, Vorlagen, Sicherungen. Die Vorgabe wird je Typ gesetzt, damit eine Sicherung auf dem Netzspeicher landet und nicht auf der SSD der Maschine.

Speicher in Phillux mit Inhaltstypen und Belegungsbalken

Sechs Arten, ein Gedanke

Ein Speicher ist ein Verzeichnis auf dieser Maschine, ein NAS über NFS, eine Samba-Freigabe, ein SAN über iSCSI, gemeinsamer Cluster-Speicher über OCFS2 oder ein CephFS. Darunter kennt der Rest von Phillux nur einen Pfad mit Unterverzeichnissen — deshalb fügt sich Netzspeicher ein, ohne dass daran etwas umgebaut werden müsste.

Welche Inhaltstypen ein Speicher tragen darf, ist die zweite Entscheidung, und die Auswahlfelder halten sich daran: Ein Speicher, der keine ISOs trägt, wird beim Eintragen einer ISO nicht angeboten.

Drei Regeln, die aus Schaden stammen

  • Nie blind vertrauen. Nach jedem Einhängen wird geprüft, ob wirklich etwas da ist. mount kann mit Rückgabewert 0 enden und nichts liefern; ein Speicher, der dann auf ein leeres lokales Verzeichnis zeigt, nimmt VM-Platten auf, die beim nächsten Einhängen verschwunden sind.
  • Nie fremde Zeilen anfassen. Einträge in der Einhängetabelle des Systems tragen eine Markierung, und entfernt wird ausschließlich, was diese Markierung trägt.
  • Nie ungefragt formatieren. Bei iSCSI kommt ein rohes Blockgerät zurück. Ob darauf ein Dateisystem angelegt werden darf, entscheidet allein der Aufrufer, und nur dort, wo nachweislich keines liegt.

Was ein Snapshot kostet, bevor er angelegt wird

Snapshots sind das, was alle sicher zu verstehen glauben und dann falsch machen, und die beiden Tatsachen, auf die es ankommt, bleiben verborgen, bis sie weh tun: Ein Container-Snapshot ist eine Vollkopie des Wurzeldateisystems, und ein VM-Snapshot liegt in der qcow2-Datei und lässt sie wachsen.

qemu sagt nicht, welcher Snapshot welche Blöcke festhält — diese Zahl gibt es nicht, und eine zu erfinden wäre schlimmer, als es zuzugeben. Genannt wird deshalb der je Snapshot festgehaltene Arbeitsspeicher, den qemu kennt, und wie weit die Datei insgesamt gewachsen ist. Eine Regel kann wegräumen, wozu niemand zurückkehrt; Snapshots einer Laborstufe sind für sie tabu.

Große Dateien, und wohin sie gehen

Uploads werden durchgereicht statt im Speicher gehalten, die Größe einer ISO ist also nicht durch den Arbeitsspeicher des Servers begrenzt. Downloads per URL laufen als Hintergrundaufgaben mit Fortschritt und Protokoll.

Innerhalb eines Speichers sind die Daten nach Bereichen getrennt — VMs, Abbilder, Container, Sicherungen. Bestand aus der Zeit vor dieser Trennung lässt sich nachträglich einsortieren, ohne von Hand etwas zu verschieben.

Auf gemeinsamem Speicher ruht die Live-Migration Eine laufende VM kann nur dann auf einen anderen Knoten wechseln, wenn beide dieselbe Platte sehen. Dafür gibt es die Art OCFS2, und deshalb weigert sich Phillux, eine solche zu formatieren oder einzuhängen, solange der Cluster kein Quorum und kein geprüftes Fence-Gerät hat — siehe Cluster.

Jedes Thema auf einer eigenen Seite

Vierzehn Seiten, jede aus dem geschrieben, was das Programm wirklich tut — samt der Stellen, an denen es aufhört.

Liste virtueller Maschinen in Phillux mit Status, Betriebssystem, vCPU, RAM, Platte und Netz
Virtuelle Maschinen KVM-Gäste mit Firmware, Snapshots, Klonen und Konsole im Browser. Ansehen
Liste von LXC-Containern in Phillux mit Distribution, CPU, Speicher und IP-Adressen
LXC-Container Container unter demselben Dach wie die VMs, mit Grenzen und echtem Terminal. Ansehen
Virtuelle Netze in Phillux mit Modus, Bridge und Adressbereich
Netzwerke Virtuelle Switches, Verbindungen dazwischen, weitergeleitete Ports, feste Adressen, VLAN-Kennungen und eine absichtlich schlechte Leitung. Ansehen
Firewall-Regeln eines Gastes in Phillux mit Richtung, Protokoll, Port und Aktion
Firewall Regeln an der Karte des Gastes — das Regelwerk des Hosts wird nur gezeigt. Ansehen
Die Speicherseite in Phillux mit Software-RAID und der Snapshot-Regel
Software-RAID Verbunde unter dem Speicher — und in einer gestoppten VM, vom Host aus gebaut. Ansehen
Die Cluster-Ansicht in Phillux mit Knoten, freier Kapazität, Eignungsbewertung und gemeinsamem Speicher
Cluster Mehrere Hosts als einer, mit Eignungsbewertung, Konfigurationsabgleich und Live-Migration. Ansehen
Die Sicherungsseite in Phillux mit der Suche nach einem Gast
Sicherungen Und der Teil, den fast niemand macht: eine zurückspielen, um zu wissen, ob sie taugt. Ansehen
Die Notbremse in Phillux mit beobachteten Gästen und Vorfällen
Notbremse Ransomware von unten gesehen, und ein Gast mitten in der Tat eingefroren statt getötet. Ansehen
Der Laborkatalog in Phillux mit Kursen und vorbereiteten Übungen
Labore Eine ganze Topologie als ein Objekt, mehrere Kopien gleichzeitig, Übungen, die sich selbst prüfen. Ansehen
Die interaktive API-Dokumentation von Phillux, aus dem Programm selbst erzeugt
Assistent & API Eine flache REST-Oberfläche und ein MCP-Endpunkt, über den ein Assistent seine eigene Arbeit nachprüft. Ansehen
Der Dialog „VMs von ESXi oder Proxmox übernehmen“ mit System, Adresse, Zugangsdaten und dem Speicher, auf dem der Gast landen soll
Von ESXi oder Proxmox kommen Erst ansehen, dann übernehmen — und ein Weg zurück hinaus in jedem üblichen Format. Ansehen
Vorlagen in Phillux, aus einer fertigen VM oder einem Container aufgenommen
Unbeaufsichtigte Installation Ein Abbild wird gemessen, nicht am Namen erkannt — dann beantwortet oder einfach kopiert. Ansehen
Die Benutzerseite in Phillux mit Rollen, API-Schlüsseln und Sitzungen
Zugang & Rechte Die Konten des Hosts, Rechte je Aktion, verschlüsselt ab dem ersten Start, signierte Aktualisierungen. Ansehen

Auf der eigenen Hardware ausprobieren

Einen Monat, vollständig, ohne Registrierung und ohne dass nach Daten gefragt wird. Der Installer schreibt einen ganzen Server — dafür ist eine freie Maschine oder eine VM der richtige Ort.