Cluster & Live-Migration

Jeder Knoten zeigt seine freie CPU, seinen freien Speicher und Plattenplatz und eine Eignungsbewertung, damit ein neuer Gast dort entsteht, wo am meisten Platz ist. Eine laufende Maschine wechselt den Knoten, ohne offline zu gehen — sobald der Boden darunter geteilt ist.

Die Cluster-Ansicht in Phillux mit Knoten, freier Kapazität, Eignungsbewertung und gemeinsamem Speicher

Ein Knoten legt fest, die anderen folgen

Die naheliegende Alternative — jeder Knoten ändert, Widersprüche werden hinterher aufgelöst, der jüngere Zeitstempel gewinnt — setzt gleich laufende Uhren voraus, verliert von zwei gleichzeitigen Änderungen still eine, und man merkt es erst, wenn die Knoten auseinandergelaufen sind.

Mit einem führenden Knoten gibt es diese Fehlerklasse nicht: Es gibt genau eine Quelle, und ein Abgleich ist immer eine Richtung und nie eine Verhandlung.

Definitionen, keine Gigabyte

Über den Cluster-Kanal geht, was klein und beschreibend ist: Dieser Speicher liegt unter jenem Pfad, dieses Netz hängt an jener Bridge, dieses Abbild kommt von jener URL. Wo ein Knoten eine Datei braucht, holt er sie auf dem kurzen Weg — sie liegt schon da, weil der Speicher geteilt ist, oder sie hat eine Adresse und der Knoten lädt sie selbst.

Wo sie beides nicht hat, etwa bei einer hochgeladenen Datei, wird das gemeldet und nichts geschrieben. Ein Eintrag, der auf eine nicht vorhandene Datei zeigt, käme sonst erst zum Vorschein, wenn jemand daraus einen Gast bauen will.

Zwei Dinge werden bewusst nicht abgeglichen: Portweiterleitungen und feste Adressen. Beide zeigen auf einen Gast auf einem Knoten, und sie auf die anderen zu kopieren wäre falsch statt hilfreich.

Vertrauen, das sich nicht selbst abschaltet

Knoten sprechen HTTPS mit einem selbstsignierten Zertifikat. Die Prüfung einfach abzuschalten hieße, jeden im Netz mitmachen zu lassen. Stattdessen wird der Fingerabdruck beim Eintragen festgehalten und bei jeder Verbindung danach verglichen — wer sich dazwischenschiebt, hat einen anderen.

Wechselt ein Knoten sein Zertifikat, muss er neu eingetragen werden. Das ist Absicht und keine Unbequemlichkeit.

Gemeinsamer Speicher, und der Zaun, der dabei sein muss

Ein gewöhnliches Dateisystem auf einer LUN, die zwei Knoten gleichzeitig einhängen, ist binnen Sekunden zerstört, weil jeder für sich merkt, was frei ist, und keiner den anderen sieht. Ein Cluster-Dateisystem wird stattdessen von einem Sperrverwalter koordiniert, sodass mehrere Knoten sich eine LUN gefahrlos teilen.

Das ruht auf zwei Stücken, und beide sind hier Pflicht: der Sperrverwalter mit der Cluster-Mitgliedschaft darunter — und Fencing: Bevor ein Knoten die Sperren eines anderen übernehmen darf, wird der verdächtige Knoten hart abgeschaltet oder setzt sich selbst zurück. Ohne das erzeugt ein hängender, aber noch lebender Knoten ein geteiltes Hirn, und ein geteiltes Hirn auf einem gemeinsamen Dateisystem heißt Datenverlust.

Phillux weigert sich deshalb, einen solchen Speicher zu formatieren oder einzuhängen, solange Quorum und ein geprüftes Fence-Gerät fehlen. Diese Sperre ist kein Warnhinweis, sondern eine Verweigerung.

Eine laufende Maschine umziehen

Steht der gemeinsame Boden, wandert eine laufende VM live von einem Knoten zum anderen und bleibt auf dem Ziel definiert. Ihre Platte zieht nicht mit — beide Knoten sehen sie bereits, und genau darum musste der Speicher vorher geteilt sein.

Was sich auf einer Maschine nicht prüfen lässt, ist echte Mitgliedschaft mit echter Fence-Hardware. Die Sperren sind so gebaut, dass bis dahin nichts Halbes passiert — das ist die bessere Antwort als eine Funktion, die in der Vorführung geht und am Dienstag nicht.

Jeder Knoten braucht seine eigene Lizenz Ein Cluster ist kein Weg an der Lizenzierung vorbei, und die Lizenzierung ist kein Weg, einen Cluster zu beschneiden: In keiner Edition ist eine Funktion gesperrt, der Cluster eingeschlossen. Jeder Host wird nach seiner eigenen Größe lizenziert, und die Edition legt zusätzlich fest, wie viele Hosts in einem Cluster stehen dürfen — zwei bei Essentials, vier bei Standard, ohne Grenze bei Enterprise. Siehe Editionen.

Jedes Thema auf einer eigenen Seite

Vierzehn Seiten, jede aus dem geschrieben, was das Programm wirklich tut — samt der Stellen, an denen es aufhört.

Liste virtueller Maschinen in Phillux mit Status, Betriebssystem, vCPU, RAM, Platte und Netz
Virtuelle Maschinen KVM-Gäste mit Firmware, Snapshots, Klonen und Konsole im Browser. Ansehen
Liste von LXC-Containern in Phillux mit Distribution, CPU, Speicher und IP-Adressen
LXC-Container Container unter demselben Dach wie die VMs, mit Grenzen und echtem Terminal. Ansehen
Virtuelle Netze in Phillux mit Modus, Bridge und Adressbereich
Netzwerke Virtuelle Switches, Verbindungen dazwischen, weitergeleitete Ports, feste Adressen, VLAN-Kennungen und eine absichtlich schlechte Leitung. Ansehen
Firewall-Regeln eines Gastes in Phillux mit Richtung, Protokoll, Port und Aktion
Firewall Regeln an der Karte des Gastes — das Regelwerk des Hosts wird nur gezeigt. Ansehen
Speicher in Phillux mit Inhaltstypen und Belegungsbalken
Speicher Verzeichnis, NAS, Samba, SAN, Cluster-Dateisystem oder CephFS — nach Inhaltstyp getrennt. Ansehen
Die Speicherseite in Phillux mit Software-RAID und der Snapshot-Regel
Software-RAID Verbunde unter dem Speicher — und in einer gestoppten VM, vom Host aus gebaut. Ansehen
Die Sicherungsseite in Phillux mit der Suche nach einem Gast
Sicherungen Und der Teil, den fast niemand macht: eine zurückspielen, um zu wissen, ob sie taugt. Ansehen
Die Notbremse in Phillux mit beobachteten Gästen und Vorfällen
Notbremse Ransomware von unten gesehen, und ein Gast mitten in der Tat eingefroren statt getötet. Ansehen
Der Laborkatalog in Phillux mit Kursen und vorbereiteten Übungen
Labore Eine ganze Topologie als ein Objekt, mehrere Kopien gleichzeitig, Übungen, die sich selbst prüfen. Ansehen
Die interaktive API-Dokumentation von Phillux, aus dem Programm selbst erzeugt
Assistent & API Eine flache REST-Oberfläche und ein MCP-Endpunkt, über den ein Assistent seine eigene Arbeit nachprüft. Ansehen
Der Dialog „VMs von ESXi oder Proxmox übernehmen“ mit System, Adresse, Zugangsdaten und dem Speicher, auf dem der Gast landen soll
Von ESXi oder Proxmox kommen Erst ansehen, dann übernehmen — und ein Weg zurück hinaus in jedem üblichen Format. Ansehen
Vorlagen in Phillux, aus einer fertigen VM oder einem Container aufgenommen
Unbeaufsichtigte Installation Ein Abbild wird gemessen, nicht am Namen erkannt — dann beantwortet oder einfach kopiert. Ansehen
Die Benutzerseite in Phillux mit Rollen, API-Schlüsseln und Sitzungen
Zugang & Rechte Die Konten des Hosts, Rechte je Aktion, verschlüsselt ab dem ersten Start, signierte Aktualisierungen. Ansehen

Auf der eigenen Hardware ausprobieren

Einen Monat, vollständig, ohne Registrierung und ohne dass nach Daten gefragt wird. Der Installer schreibt einen ganzen Server — dafür ist eine freie Maschine oder eine VM der richtige Ort.